Ablauf

Sie melden sich bei uns am besten telefonisch in der Praxis mit Ihrem Anliegen. Wir entscheiden dann aufgrund Ihrer Verordnung und Diagnose, welches Teammitglied die höchste fachliche Eignung dafür aufweist und es wird ein erster Termin vereinbart, in dem entweder nur eine Funktionsanalyse (also die ergotherapeutische Befundung) und ein Erstgespräch oder bereits zusätzlich die erste Behandlung stattfindet. Nebst Datenschutz und Schweigepflicht wird bei diesem Termin auch vereinbart, welche Ziele kurz- und langfristig erreicht werden sollen und Folgetermine festgelegt.

Sie (oder Ihr Angehöriger) werden aufgrund der ärztlichen Verordnung Ihres Haus- / Facharztes (z.B. Kinderarzt) / Krankenhaus / Psychotherapeuten mit entsprechendem Diagnoseschlüssel entweder in der Praxis oder als Hausbesuch (zuhause, in Seniorenheim, Kindergarten etc.) behandelt. Die ärztliche Verordnung und die darin verordneten Behandlungsintervalle sind dabei unsere Behandlungsgrundlage. Sollten Sie dies wünschen, findet auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Therapeuten (z.B. Physiotherapeut), Pflegekräften oder Lehrern statt. Sollte Ihr Arzt dies wünschen, verfassen wir nach jeder Verordnung einen Therapiebericht.

Findet die Behandlung als Hausbesuch statt, nehmen wir selbstverständlich alles an Therapiematerial mit, das wir brauchen – z.B. eine Therapieliege oder Geräte für thermische Anwendungen.

Die Abrechnung erfolgt durch uns über ein Abrechnungszentrum mit der gesetzlichen Krankenkasse des Patienten oder wird Ihnen als Privatpatient in Rechnung gestellt, welche sie mit Ihrer privaten Krankenkassen abrechnen können.

Es werden Behandlungstermine verbindlich vereinbart. Sie haben in der Regel freie Therapeutenwahl innerhalb unseres Teams, während Krankheit / Urlaub bemühen wir uns, Ihnen passende Ersatztermine durch TeamkollegInnen zu ermöglichen.

Sie werden bei der Aufnahme ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Praxis mit Wartelisten und Terminvergaben arbeitet und zur Behandlung jeweils ein Therapeut zur Verfügung steht. Bei Absagen, die nicht spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Behandlungstermin erfolgen, ist es nicht möglich, einen anderen Patienten zu behandeln.

Der Patient verpflichtet sich daher, Termine, die er aus von ihm zu vertretenden Gründen nicht wahrnehmen kann, spätestens 24 Stunden vorher abzusagen. Unterbleibt die rechtzeitige Absage, verpflichtet sich der Patient, für den ausfallenden Termin als Schadenersatz eine Ausfallpauschale analog zum aktuellen mit den Leistungsträgern vereinbarten Preis für das jeweilige Behandlungsverfahren zu begleichen.

Die mit Ihnen vereinbarten Ziele für Sie oder Ihren Angehörigen überprüfen wir stetig durch Diagnostik und Gespräche und stehen Ihnen auch ausserhalb der Regeltherapiezeit telefonisch für Fragen zur Verfügung.